Technologie veraendert sich, Menschen nicht

Drei Präsentationen der heutigen Web 2.0 Expo kurz herausgegriffen:

Quelle: gapingvoid.com

Wie das Web 2.0 unsere Art in Unternehmen zu arbeiten verändert
Es macht immer Spass JPs Vorträgen zuzuhören. Auch heute wurde ich nicht enttäuscht. Von BT sind rund

  • 12.500 Mitarbeiter auf Facebook
  • 16.500 nutzen Wikis
  • 650 bloggen extern

2005 (auf die schnelle keine andere Zahl verfügbar) beschäftigte BT mehr als 87.000 Mitarbeiter. Die Nutzung von Social Media ist bei BT signifikant hoch.

Im wesentlichen reduziert JP Mitarbeiterkommunikation auf 4 Grundsätze zurück:

  • Suche – die meiste Zeit verbringen Mitarbeiter mit der Suche von Informationen
  • Abos – Menschen sind heute in der Lage Informationen zu abonnieren (pull) und Push-Informationen aus dem Weg zu gehen
  • Gespräche – Menschen sprechen miteinander, nichtzuletzt um Entscheidungenzut treffen
  • Arbeitsabläufe – wurden überwiegend um Technologien herum gestaltet und nicht um Menschen

Noch ein Rat von JP: nehmen sie ihren Mitarbeitern die Möglichkeit der Papierablage. Dann lassen sie das auch bleiben.

Internetmarken lassen sich in Europa nur schwer aufbauen
Um es doch zu schaffen, hier die zwei Marketing-Tipps des Tages von Tariq Krim, dem Gründer von Netvibes:
1. Die alten Werbe- und Medientricks bleiben lassen und auf Social Media/soziale Netzwerke konzentrieren, um erfolgreich zu sein.
2. Nische, Nische, Nische

Ohne E-Mail arbeiten
Luis war wieder an Bord und hat zum Thema einen guten, freien Vortrag gehalten. Seine Einblicke zum Thema E-Mail:

  • E-Mails sind nachteilig: Informationen bleiben verschlossen, privat und intransparent
  • .cc und .bcc schaffen politische Spielchen, die niemand braucht
  • es geht um offene Kommunikation und die basiert auf Vertrauen
  • E-Mail schafft kein Vertrauen

Er hat seinen Punkt gemacht. Keine Frage.


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