Google braucht man (fast) nicht verlassen

Google hat ein neues Tool gelauncht: die “Suche in er Suche“, berichtet die New York Times. Das Suchergebnis bspw. “New York Times” enthält nicht mehr nur die Suchbegriffe und Metadaten sondern auch zukünftig ein weiteres Suchfeld über das man gezielter (tiefer) innerhalb der gewünschten Seite suchen kann, ohne dabei Google zu verlassen.

nyt new york times google search in search window

Damit allerdings noch nicht genug: zu den Suchergebnissen hieraus werden wiederum Anzeigen konkurrierender Unternehmen geschaltet. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit Kunden auf seine Seite zu ziehen.
Noch mehr Differenzierung ist gefragt. Jahrelang haben sich Online-Medien, Händler und Anbieter aller Couleur in Google-Ranking nach oben gekämpft, um Interessenten, Nutzer und Käufer auf ihre Seiten zu ziehen und in ihrer Welt zu halten. Was manchen Werbekunden ärgert, freut die Analysten und vielleicht ja auch Konsumenten: braucht man sich zukünftig wohl nicht mehr durch Seiten mit schlechter Usability und schlechten eigenen Suchmaschinen wühlen, um an die gewünschte Information zu kommen.
Kehren damit die Marken als Leuchttürme im Internet doch zurück? Oder aber wird der Trend zu sozialen Netzwerken, ihren Empfehlungsmechaniken dadurch nur noch verstärkt? Wir werden es bald wissen. Eines ist jedoch sicher: Google wird noch länger der “Nr.-1-Eingang” ins Netz sein, mit oder ohne Suche in der Suche.

Veröffentlicht auf der DenkBloggAde am 29.03.2008

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